Der Name Streuobstwiese rĂŒhrt daher, dass die hochstĂ€mmigen BĂ€ume zumeist nicht wie
bei einer Plantage in einer Reihe stehen, sondern verstreut auf einer Wiese. FrĂŒher in eine
Reihe gepflanzte BĂ€ume und das Absterben und nicht Nachpflanzen von neuen BĂ€ume
verstÀrken dieses Erscheinungsbild.
Weiterhin kennzeichnend fĂŒr eine Streuobstwiese ist eine Doppelnutzung. Zum einen die
Nutzung der HochstÀmme als Obstlieferant und zum anderen die Nutzung als WiesenflÀche
fĂŒr die Heuproduktion oder als Weide.
Durch RodungsprÀmien in den 1950er bis 1970er Jahren und durch Schaffung von Bauland
und neuer Infrastruktur wurden die ehemaligen StreuobstwiesenbestÀnde stark dezimiert.
ââKennzeichnend fĂŒr eine Streuobstwiese ist eine Doppelnutzungââ
Streuobstwiesen wieder vermehrt im Fokus
In den darauffolgenden Jahrzehnten setzte ein Umdenken ein, da durch die Rodungen ein
deutlicher ArtenrĂŒckgang zu verzeichnen war.
Seitdem wurden und werden Streuobstwiesen wieder stĂ€rker in den Fokus der Ăffentlichkeit
gerĂŒckt und man ist bemĂŒht StreuobstwiesenbestĂ€nde wieder aufzuforsten und neue
anzulegen.
Dies ist auch bei uns der Fall. Auf zwei Wiesen wurden bereits 30 neue hochstÀmmige
ApfelbÀume gepflanzt, weitere werden in den kommenden Jahren folgen. Weiterhin wurden
die BĂ€ume einen sachkundigen Baumschnitt unterzogen, um altes Holz zu entfernen und
den Neuaustrieb der BÀume zu fördern bzw. die GesamtvitalitÀt der BÀume zu stÀrken und
somit ihre Lebensdauer zu verlÀngern.
Zudem werden die Wiesen ein bis zweimal im Jahr gemÀht oder als Weide genutzt, um
ein Verbuschen der Wiese zu verhindern.
Sollten auch Sie im Besitz einer Streuobstwiese sein und nicht so recht Zeit fĂŒr die Pflege
finden oder nicht die richtigen GerĂ€tschaften dafĂŒr haben, sprechen Sie uns an.
Es lÀsst sich bestimmt eine Lösung finden.