Hinter jedem Schaffen, steckt auch die Frage, warum man es macht und vor allem wie man
es macht.
Alles beginnt auf der Streuobstwiese. Sie zu erhalten und neue Streuobstwiesen anzulegen,
zum einen als wichtiger Lieferant für unsere Kelteräpfel und zum anderen als wichtige Orte
für die Tier- und Pflanzenwelt, sind hierbei unsere innere Überzeugung.
Daher fängt die Qualität des Apfelweines bzw. Saftes bereits auf der Streuobstwiese an. Ob
die Äpfel klein oder groß, perfekt rund oder etwas unförmig sind, spielt hierbei keine Rolle.
Es ist schließlich ein Naturprodukt.
Sie dürfen keine Faulstellen haben und müssen den richtigen Reifegrad haben. Auch die
Sorte spielt eine entscheidende Rolle.
‚‚Ein Apfelwein, der erst nach dem dritten Glas schmeckt, ist kein guter Apfelwein‘‘
Eine schöne fruchtige, spritzige Aromatik
Nachdem die Äpfel gekeltert wurden, wird der Most in den Keller gelegt und vergoren.
Hierbei werden bewusst Reinzuchthefen eingesetzt, die den Most sauber vergären und dem
späteren Apfelwein ein schönes Aroma verleihen, der Lust auf ein zweites Glas machen soll.
Damit der Apfelwein nach der Gärung seine schöne fruchtige Aromatik und Spritzigkeit
behält, ist eine Schwefelung unabdingbar. Wer möchte schon gerne im Sommer einen
Apfelwein trinken, der jegliche Aromatik und Spritzigkeit verloren hat?
Bereits die Römer nutzten Schwefel zur Haltbarmachung ihres Traubenweines. Eine
Jahrtausend alte Technik.
Hier gilt der Leitspruch: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“.
Ein Apfelwein, der erst nach dem dritten Glas oder mit viel Wasser schmeckt, ist mit
Sicherheit kein guter Apfelwein.